als papa und erzieher verdiene ich das gleiche wie meine kolleginnen und da meine frau und ich die “care-arbeit” zu gleichen teilen erledigen gibt es dort bei uns keinen unterschied. so sollte es ja überall im tvöd oder daran angelehnten jobs sein. soweit ich weiß (oder vermute) sind zwei der maßgeblichsten faktoren dass die “care-arbeit” noch immer selbstverständlicher der frau aufgelastet wird. der tatsächliche lohnunterschied dürfte in den höher bezahlten jobs stattfinden, denn weder kolleginnen oder freunde können über ungleichebezahlung berichten. auf der anderen seit gibt es noch indirekte faktoren wie die unterbrechung durch die mögliche schwangerschaft oder die sozialisierung, die männer oft eine aggressive und sich selbst hochschätzende rolle nahelegt.
insofern ist das eigentliche problem mmn, dass die politische und gesellschaftliche umgebung ungleichheit begünstigt. modelle wie elternzeit in schweden könnten helfen, wo beide eltern unübertragbar einen teil der elternzeit erhalten, was die männer wohl eher davon überzeugt diese zeit auch tatsächlich wahrzunehmen.


