Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, ich konnte fast nicht mehr aufhören. Also ich fand es insgesamt sehr gelungen.
Man merkt ihm natürlich an, dass es YA ist, ich finde aber wie es schafft schwierige Themen abhandelt behandelt und in unkomplizierter Sprache verständlich macht ist echt super. Die Geschichte wirkt trotz der relativen Klarheit überhaupt nicht platt und die Charaktere sind sehr vielseitig und haben Tiefgang.
Ich fand die Frage interessant, dass auch eine Utopie kein unveränderlicher Zustand ist, sondern durch konstante Arbeit und Weiterentwicklung bestehen bleibt. Ich finde, das hat auch einiges an Relevanz für aktuelle Fragen, z.B die Demokratie etc. (nicht dass daran viel utopisch wäre, leider, aber dass man etwas Gutes halt immer weiter entwickeln und dafür arbeiten muss und seine Überzeugungen hinterfragen sollte etc).
Ich fand etwas überraschend, dass es diese biblischen Anspielungen gab, darauf wo PET herkommt und dass es bzw seine Art schon bei der Revolution eine Rolle gespielt haben. Das hat mich auch etwas gestört, weil ich es schade fand dass es für die Revolution dann quasi göttliche Unterstützung brauchte.


Das ging mir das ganze Buch über so mit den “normalen” Engeln. Die Engel dies die Engel das, ohne Engel keine Revolution, solange die Engel da sind ist alles gut, aber darüber, was sie eigentlich machen, wird still geschwiegen. Nicht göttlich, aber eine Art eigene Klasse die die Revolution für den Rest erledigt.
Achtung vager Spoiler: Das fand ich zum Ende aber sehr gut aufgelöst bzw wurde dann endlich in Frage gestellt, so dass ich es im Nachhinein gut fand.
Das ist auch etwas verwirrend geschrieben.
Es gibt zwei Arten von “Engeln”
Die Wesenheiten wie Pet eine ist: Haben geholfen die Revolution zu bringen und die menschlichen Monster zu selektieren
Die menschlichen “Engel”: Der “Ältestenrat” aus den ehemaligen Revolutionsführenden.