Ich war auf dem besten Weg mich langsam aber sicher damit umzubringen. Und ich würd’s wieder tun. Deshalb nie wieder.
Ich kiffe noch jeden Tag. Das ist wenigstens nicht tödlich. Eine Sucht nach der anderen. Mein Zigarettenkonsum macht mir im Moment eigentlich mehr Sorgen.
Ist nicht leicht ohne Suchtstoffe auszukommen, die man seit fast 25 Jahren regelmäßig bzw. täglich konsumiert hat… entspannen fällt mir schwer. Ich will immer noch am liebsten jeden Tag besoffen sein.


Glückwunsch. 25 Jahre ist schon echt unvorstellbar. Bei mir waren es “nur” rund 4 Jahre, in denen ich mich jeden Abend plattgesoffen habe. Mein Bruder hat sich allerdings nach 15 Jahren totgetrunken. Ich hatte auch quasi von einem Tag auf den anderen aufgehört, wobei ich vereinzelt dann mal wieder für einen Tag alle paar Monate getrunken habe. Die Adhs-Medikamente haben dieses Suchtverlangen aber auch etwas abgeschärft.
Also ich rauche Tabak und Gras seit fast 25 Jahren annähernd täglich (mit 14-15 Tabak und 15-16 Gras angefangen). Beim Alkohol war das nicht durchgängig so heftig, aber schon mindestens jedes Wochenende. Und wenn, dann viel. In den letzten Jahren hatte sich das dann extrem hoch geschaukelt. Und erst als ich aufgehört hab ist mir klar geworden, was ich mir in meinem Leben alles weg gesoffen hatte/verdrängt hatte. Sobald irgendwelche Selbstzweifel in mir aufgekommen waren, hab ich mich mal wieder hart abgeschossen um die zu vergessen, schon seit ich 15 bin. Und das war dann zuletzt Dauerzustand nach Feierabend. (Auf Arbeit war ich, in meinen Sufffilm zumindest, natürlich der allerbeste.) Die Unfähigkeit gewisse eigene Fehler zu sehen, weil man sich ja lieber abschießt, hat dazu geführt, dass ich noch 1 unzuverlässige Freund habe. Der ist schon cool, aber mir mangelt es an sozialer Kompetenz mich mit neuen Menschen anzufreunden. Ich hab vergessen wie man sich ohne Alkohol mal ein bisschen lockerer machen kann…