• A_norny_mousse@piefed.zip
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    7 days ago

    bei den aktuellen Entwicklungen hinsichtlich Rechtsextremismus, Sozialabbau und anhaltender Wirtschaftskrise

    und Klima?

    Ist D-land denn wirklich in einer wirtschaftlichen Krise? Ich dachte immer das wäre ein reines Politikum. Mir erscheinen (von außen gesehen) der Sozialabbau und das Füttern der Grosskonzerne das eigentliche Problem.

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      7 days ago

      Also aus meiner eigenen Warte gesehen und erlebt sind wir definitiv in einer tiefen Krise, ja. Aber auch ja, dass das an korrupter Politik und Großkonzernen liegt.

      • A_norny_mousse@piefed.zip
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        7 days ago

        definitiv in einer tiefen Krise

        Akzeptiert. Ich fragte aber konkret nach der von dir eingebrachten Wirtschaftskrise.

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
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          7 days ago

          Du meinst, wo sich diese manifestiert? Wo soll ich da anfangen?

          Stellenabbau oder “Restrukturierung” bei allen unseren Kunden, Veräußerung an ausländische Konzerne wegen Konkurrenzdruck, Absage von Projekten wegen Wankelmut wahlweise aufgrund von KI oder Rezession, Insolvenzen langjähriger Partner, Gehaltscrash wegen inflationär geflutetem Arbeitsmarkt in unserem Sektor…such dir was davon aus und melde dich gern, wenn es nicht gereicht hat.

          • schmorp@slrpnk.net
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            6 days ago

            Aber wo auf der Welt ist es nicht auch so oder noch schlimmer? Ich weiß, bin selbst ausgewandert und habe gut reden. Heute würde ich aber eher versuchen, es dort schön zu machen wo ich nunmal bin. Man kann vielen Problemen davonlaufen, bekommt aber immer neue Probleme. Die Grundursache der gegenwärtigen Krise ist ja nicht in Deutschland selbst, die ist global.

            Die Zukunft für mich ist: an der lokalen Robustheit und Resilienz arbeiten wo mensch gerade steht.

            Dazu kommt auch: das Auswandern macht man nicht so nebenbei - eine neue Kultur und Sprache lernen, sich mit den Verhältnissen ganz neu zurechtfinden, ein neues Zuhause schaffen, neu Anschluss finden - das kostet nicht nur Geld, das wird auch physisch und mental schnell zuviel, vor allem wenn mensch nicht mehr 20 ist. Ich habe vor einem Jahr das Zurückwandern nach Nordeuropa versucht und es hat mich eigentlich nur Nerven, Kraft und Geld gekostet, ich habe es dann aufgegeben. Wenn mich das nächste Mal die Finanzkrise schüttelt gehe ich nicht nach DE oder CH sondern versuche es mit Arbeit in der Bäckerei oder im Altersheim.

          • A_norny_mousse@piefed.zip
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            6 days ago

            OK, danke. Ich akzeptiere das, muss aber dazu sagen dass mein selbständiger Vater jahrzehntelang genau so über seine Branche geredet hat. Scheint also irgendwie nix neues zu sein.

            Du bist selbständig?