habe das gerade zusammengeschrieben. vielleicht interessiert es hier ja jemanden.
annahme ist nuklear-reaktor an bord der das abgebrannte material in einem ionen-triebwerk beschleunigt. effektive exhaust-velocity ist erstaunlich hoch (ca. 2% der lichtgeschwindigkeit) weil bei der kernspaltung ca. 0.1% der ruhemasse des U-235 in energie umgewandelt und freigesetzt werden.
edit: bzgl dem letzten absatz
Zu bedenken ist, dass das Raumschiff etwa die Hälfte seines Δv zum Bremsen aufwenden muss, d.h. die Flug- höchstgeschwindigkeit ist die Hälfte von Δv.
Hier wird angenommen dass sich das Raumschiff geradlinig zwischen zwei weit entfernten Sternen bewegt, d.h. ohne Fluchtgeschw. der Start-gravitations-potential überwinden zu müssen.
Gestern noch dieses PBS Space Time Video zu dem Thema gehört. Die waren sogar etwas optimistischer und haben mit 5 % gerechnet. Oder 10 % ohne abbremsen. Die haben dafür “einfach” Wasserstoffbomben hinters Raumschiff geschmissen und sich von den Schockwellen vorantreiben lassen.
Ich warte ja darauf, dass endlich mal ein Sonnensegel auf eine nennenswerte Geschwindigkeit kommt. Soweit ich das mitbekommen habe ging es in bisherigen Tests nur um das auffalten.
Also ich hab von solchen Formeln keine Ahnung, aber was mir eingefallen ist; bei solchen Geschwindigkeiten braucht das Schiff glaube ich eine ordentliche Abschirmung gegen das interstellare Medium bzw. Staub. Eigentlich ganz simpel weil ja nur eine Seite abgeschirmt werden muss, aber wenn das Schiff bremst muss es sich entweder drehen (und braucht dann an mindestens 3 Seiten einen Schutz) oder benötigt ein zweites Triebwerk in Flugrichtung. Da wäre dann meine Frage ob dann überhaupt noch “nutzbares” Raumschiff übrig ist oder ob das Schiff quasi nur noch aus Schutzschirm und Triebwerken besteht. Wahrscheinlich muss es sehr sehr schmal und sehr klein sein.
Am Ende brauchen wir dann den Warpantrieb nicht für die Geschwindigkeit sondern als Schutzschild.
Mit heutiger Technologie (!) kann man Substantive sogar groß schreiben





