Der Absatz von Bier ist in Deutschland 2025 so stark gesunken wie nie zuvor. Neben dem schlechten Konsumklima spielen auch neue Trends eine Rolle. Nur eine Sorte kann Wachstum verzeichnen.
Mit einem Minus von 6,0 Prozent haben die deutschen Brauereien im vergangenen Jahr nur noch rund 7,8 Milliarden Liter Bier abgesetzt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Erstmals fiel der Absatz unter die Marke von acht Milliarden Litern.
Der Einbruch setzt einen langfristig rückläufigen Trend fort. Vor zehn Jahren setzten die Brauereien noch fast zwei Milliarden Liter mehr Bier ab.
Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. “Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren”, erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.
Quizfrage zwischendurch: was ist wohl für diese Konsumzurückhaltung verantwortlich?
- Die Ausländer
- Die Arbeitslosen
- Jene Pappnasen, die ständig wiederholen, wie schlecht es um Die Wirtschaft™ (viel Spaß mit den Teekesselchenwitzen) stünde, die von irgendwelchen Spardogmen schwadronieren und Mehrarbeit von den Arbeitenden fordern
Die Grüüüüünen! Wer denn sonst! /s
Wer hätte auch damit rechnen können das wenn alles teurer wird die Leute weniger konsumieren. Sicher nicht die Konservendosen der CxU.
Wenn sie tatsächlich Konservendosen wären, würden sie wenigstens still im Regal stehen. Tun sie aber nicht.
Ja das stimmt wohl, ABER! Dann wären die ja noch länger haltbar und wir werden die gar nicht mehr los!
hahah gutes argument :)
1 und 2 sind doch nicht völlig an den Haaren herbeigezogen: viele Ausländer sind Muslime, deren Religion Alkoholkonsum verbietet, und Arbeitslose haben u.U. nicht genug verfügbares Geld für Alkohol.
Aber ich kann nichts Falsches daran sehen, wenn in einem Land weniger von etwas konsumiert wird, was Leute am klaren Denken hindert und manche sogar aggressiv macht. Nicht, dass ich finde, der Staat sollte das aktiv forcieren, aber schlecht ist es nicht, wenn es so oder so passiert!
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Als jemand der Arm und arbeitslos ist, kann ich dir sagen das Alkohol billig ist. Natürlich nicht in der richtigen Kneipe, aber beim Kiosk um die Ecke kostet das kalte Bier 1,50 € bis 2 €. Das können wir Harzer uns leisten. Im Supermarkt billiger Schnaps und Wein ist auch billig.
Also wenn man kein starker Säufer ist, dann ist Alk schon erschwinglich.
Arme Alkoholiker kaufen billigen Schnaps. Eine tödliche Dosis gibts im Supermarkt schon für ein paar Euro, schau dich mal um vor der Kasse und in den Tankstellen. Die stehen da nicht zum partymachen.
Nur ist da das Problem wie bei allem, dass es mit regelmäßigem Konsum aufgrund von toleranzbildung recht schnell teuer wird.
1 und 2 sind doch nicht völlig an den Haaren herbeigezogen: viele Ausländer sind Muslime, deren Religion Alkoholkonsum verbietet, und Arbeitslose haben u.U. nicht genug verfügbares Geld für Alkohol.
Yay, Pausvhalisierungen, cool. Nicht. Stecks dir.
Aber ich kann nichts Falsches daran sehen, wenn in einem Land weniger von etwas konsumiert wird, was Leute am klaren Denken hindert und manche sogar aggressiv macht. Nicht, dass ich finde, der Staat sollte das aktiv forcieren, aber schlecht ist es nicht, wenn es so oder so passiert!
Wenn du richtig gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass in dem zitierten Absatz nicht um Alkohol, sondern um Konsumzurückhaltung allgemein geht, mit dem der Umsatzrückgang der Brauereien begründet wird. Und bevor du das auch noxh in den falschen Hals kriegst: ich bin keinesfalls grundsätzlich für mehr Konsum, eher im Gegenteil. Aber in unserer derzeitigen Wirtschaftsordnung ist “Konsum” sowohl ein wichtiger Marker als auch einflussnehmend auf andere Marker. Platt ausgedrückt: je mehr konsumiert wird, desto besser für Die Wirtschaft™. Mein bissiger Kommentar sollte darauf abzielen, dass mal wieder die falschen Menschen als Sündenböcke hingestellt werden, während die tatsächlich Verantwortlichen Scheiße labern. Und bei all dem geht es nicht um Alkohol!
Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. “Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren”, erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.
In der Statistik nicht enthalten sind alkoholfreie Biere. Der DBB betonte, diese seien die am schnellsten wachsende Sorte auf dem deutschen Biermarkt. Sie überschritten demnach 2025 erstmals die Marke von zehn Prozent Umsatz im Handel.
Ich finde, das sind endlich mal gute Nachrichten, die wir wirklich gebrauchen können! Dieser übermäßig zelebrierte Alkoholkonsum war schon immer eins dieser Dinge an Deutschland, die ich nie wirklich verstanden habe.
Zwar habe ich als Teenager auch mal so eine Phase gehabt, in der ich Alkopops weggeschleudert habe wie kein Zweiter, aber irgendwann wächst man da ja eigentlich raus.
Die Lust auf Bier steigt bei mir leider exponentiell mit dem Nachrichtenkonsum.
Geht mir ähnlich, allerdings mit Kuchen.
Kuchen!
Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. “Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren”, erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

Es wird auch mal Zeit dass wir in Deutschland zumindest ein bisschen von dieser geradezu pervertierten Zugewandtheit zum Alkohol wegkommen.
Ja, aber die geliebte Maß auf dem Oktoberfest für 15 Euro? Das muss schon sein.
Meine Lust auf Alkohol im allgemeinen und Bier im speziellen hat in den letzten Jahren stark nachgelassen. Ich merke das auch in Freundeskreis richtig deutlich. Liegt sicher am Alter, aber auch am Zeitgeist. Bei mir war es die Erkenntnis, wie sehr wir alle durchalkoholisiert sind, wie groß das gesellschaftliche Leid ist, zusätzlich die Cabnabislegalisierung, dieses Lied und Gernot Rücker mit seinem Buch Rausch. Es gibt auch einige richtig gute Gespräche mit ihm auf YouTube.
Ich bin fast komplett auf Jever Fun umgestiegen. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.Das ist immer noch fast eine ganze Kiste Bier im Monat für jede Person in Deutschland. Und das ist ausschließlich Bier . Noch kein Wein kein Schnaps nix. Sich schön enttäuscht zeigen dass die Leute weniger Zellgift in sich rein kippen 👌
Ich hab zu Weihnachten einen schönen Sixer je 0,33l bekommen, zu Silvester jeweils zwei mit meinem Schwiegervater getrunken. Eins noch irgendwann Abends als mir danach war. Ein liegt immernoch im Kühlschrank und wartet auf meine Zuwendung. Das ist glaub mein gesamter Bierkonsum der letzten drei Monate. Einmal war ich davor mit nem Freund im Brauhaus und hab deren Hausmarke probiert, aber auch das wird das erste Mal seit Monaten gewesen sein. Also in über einem halben Jahr anderthalb Liter. Meine Frau trinkt gar keins.
Irgendwer kompensiert hart für uns und ich hoffe er/sie/es/they (gibt es eigentlich ein “they” im Deutschen?) kriegt die Hilfe, die sie brauchen.
“They” ist im Deutschen “sie”. Das doofe ist nur, dass man da ohne Kontext “sie” und “sie” nicht mehr unterscheiden kann.
Gut, vielleicht könnte man damit zumindest dem “Standard-Maskulinum” entgegenwirken?
So ähnlich wie die Feuerwehr, die auf CDU-Antrag hin die umständliche Gendersprache (“die Wehrführerin / der Wehrführer”) ihrer Satzung ersetzt hat durch den üblichen “…sind alle Geschlechtlichen Formen gemeint” Paragraphen und die männlichen Formen weggelassen haben.
Die Stadtbrandinspektorin, zu der Zeit ein Herr Pino Raguso, hat das mitentschieden und versichert “dass wir alle damit gut leben können.”
Außer die CDU-Fraktionsvorsitzende- pardon, der CDU-Fraktionsvorsitzende, damals Katja Gehrmann.
(Hat nichts mit dem Thema zu tun, fiel mir nur wieder ein und dachte, vielleicht amüsiert das noch jemanden)
In einigen pen and paper spielen die ich spiele sind die Pronomen zufällig gewählt oder normalerweise weiblich (weil das Setting eine Matriarchie ist).
Ich trinke viel alkoholfrei weil ich den Geschmack mag. Ich habe keine Ahnung wo und wie diese Mengen getrunken werden
Man unterschätzt da glaube ich in der Gesamtbetrachtung, wie viel Alkohol Alkoholiker trinken.
Habe letztens in einem großen Rewe versucht alkoholfreies dunkles Bier zu bekommen. Das einzige was es gab war Pils. Das Gulasch hat dann naja geschmeckt.
Warum alkoholfreies Bier zum Kochen? Der Alkohol kocht doch raus.
Habe mal gehört, dass Alkohol sehr lange braucht um rauszukochen. Bin mit fraktionierter Destillation vertraut, aber habe ich mal gelesen…
https://www.br.de/radio/bayern1/verkocht-alkohol-im-essen-100.html
Nach 3h köcheln ohne Deckel sollte der Alkohol weitestgehend weg sein. Aber kurzes aufkochen bringt nicht viel.
Restalkohol bleibt enthalten, für Erwachsene egal, für kleine Kinder und Schwangere nicht zu empfehlen.
Wobei es da auf die Menge ankommt, wenn das unter einem Prozent landet, bist du im Bereich von Säften.
Klar, die Dosis macht das Gift. Aber man muss es ja nicht herausfordern.
Nicht so vollständig wie viele denken.
Und wenn da tatsächlich so viel rauskochen würde sollte man nicht neben dem Herd stehen.
Rewe hat bei mir ne schlechtere Auswahl als der halb so große Edeka.
Also an mir liegt’s nicht
Hat natürlich rein gar nichts damit zu tun, dass letztes Jahr endlich mal der Hinweis publik ging das Alkohol ungesund ist, egal in welcher Form oder Menge.
Lust auf Bier habe ich sehr, Lust auf Alkohol gar nicht. Ich denke, damit bin ich nicht allein. Die Brauereien sollten alkoholfreies Bier entwickeln, welches nach Bier schmeckt. Können sich gerne Jever Fun oder Lola IPA als Vorbild nehmen.
Ich trinke seit etwa 10 jahren nicht mehr und trinke ab und zu mal ein alkoholfreies bier. Ich mochte bier vorher nicht einmal besonders, aber es gibt viele bier marken die ein sehr gutes oder bessere alternative zu dem normalen bier haben.
Dann haben wir einen unterschiedlichen Geschmack. Darüber lässt es sich bekanntlich nicht streiten
Ich habe vor über einem Jahr aufgehört Alkohol zu trinken. Nicht weil ich ein Problem hatte, sondern weil ich es mir einfach mal beweisen wollte. Bin dabei geblieben, es ist einfach viel schöner ohne. Aber seitdem trinke ich deutlich mehr Bier. Vorallem Heineken 0.0 oder Freibier 0.0. Bier schmeckt mir einfach. Aber Bier mit Alkohol mittlerweile nicht mehr.
https://www.youtube.com/shorts/qd1LJuhgowU ist wohl schlecht gealtert. :D
Ich finde Bier schmeckt einfach nicht.
Gut. Das heißt mehr für mich.
Hängt für mich weniger an der Lust sondern mehr an den Gelegenheiten. Meine Frau trinkt nicht, damit bleibt halt nur bei Treffen mit Freunden oder Restfamilie. Und dann abzüglich der Treffen wo ich noch selber nach Hause fahren muss. Wenn das 1-2 Abende pro Monat sind ist das großzügig geschätzt.











