Spannend! Als MFT Anhänger freue ich mich, wenn es frischen Wind im m4/3 Format gibt. Mal schaun, was die Chinesen abliefern…
Ich verstehe den Sinn von MFT bei der aktuellen spiegellosen Technik nicht mehr.
Die Kameras sind nicht so klein, dass man sie in die Hosentasche stecken kann.
Und wenn ich das nicht brauche, dann kann ich auch eine Sony alpha nehmen.
Die kann mit der gleichen Brennweite den gleichen Bildausschnitt einfangen wie MFT wenn ich croppe, kann aber zusätzlich mehr Licht einfangen und weitwinkliger aufnehmen, wenn das nötig ist.
Ich kann also ein 50mm Objektiv mitnehmen und damit von 50mm in besserer Qualität bis 100mm Äquivalent in MFT Qualität alles aufnehmen.
Hätte ich eine MFT, wären Kamera und Objektive zwar kleiner und leichter, aber ich bräuchte für dieselbe Flexibilität 2-3 Objektive, die ich wechseln muss, oder einen Zoom, der wieder größer ist und Bildquali/Lichtstärke weiter verschlechtert.
Und wenn ich im Vollvormat “auf MFT Format” croppe, habe ich sogar noch mehr Flexibilität mit dem Bildausschnitt bei der Bearbeitung.Was entgeht mir hier?
MFT ist m.E. ein hervorragends Format zwischen Kleinbildkamera und Paparazzitotschläger. Ich sehe keinen Sinn mehr in DSLR oder Vollformat. Wozu? Vollformat war in den nullerjahren nötig, damit Fotografen ihre alten Objektive weiter benutzen konnten, inzwischen ist das Argument rausgelatert. Wozu also noch Vollformat? MFT bitet (häufig) Wechselobjektive bei halbierung des Ausrüstungsgewichts. Die Größe meiner Fototasche wurde ebenfalls fast halbiert. Dazu rechnet sich der Cropfaktor einfach und bei modernen Sensoren ist auch das Farbrauschen vernachlässigbar, schliesslich ist MFT kein Mikrochip. Ich habe mir vor 10 Jahren eine Olympus MFT gekauft, wollte sie letztens verkaufen und habe gemerkt, das ich sie nicht hergeben möchte: sie macht immer noch hervorragende Bilder, auch wenn ich nicht mehr viel fotografiere. Hab dann nur das Tele verkauft, das ich in 5 Jahren nur zweimal benutzt habe.




