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    3 days ago

    Oder halt ne Vermögenssteuer. Die ersten 1-2 Häuser/Wohnungen und die ersten 10 - 20 Mio frei und fertig. Damit hat man den großen Teil des Kleinviehs los das man nicht alles schätzen muss.

    Bisher war es immer, wenn durch automaitierung etwas produktiver wurde das man noch mehr Leute hatte die das ausgeführt haben. Macht auch Sinn: Wenn die Hose nur noch 20€ statt 100 kostet weil man so viel produktiver geworden ist, kaufen mehr Leute noch mehr Hosen.

  • HansGruber@sh.itjust.works
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    3 days ago

    Wird nicht kommen.

    1. Wie soll das messbar sein?
    2. In der Konsequenz hätte man schon längst Maschinen, bzw. Automation besteuern müssen.
      • kossa@feddit.org
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        3 days ago

        Roboter-Produktivität macht Reiche immer reicher

        Vermögensteuer? Warum muss man eine hirnrissige, neue, komplizierte Steuer einführen, nur um weiterhin um eine etablierte Steuerart herumzuwieseln?

        • hendrik@palaver.p3x.de
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          3 days ago

          Wieso soll das nicht messbar sein? Also so Computer kann man doch ziemlich einfach Dinge protokollieren lassen? Man könnte Nutzung besteuern… CPU/GPU Zyklen, Nutzungsdauer, eingelesene/ausgegebene Tokens… Den Strom den so ein Unternehmen verbraucht… Oder Besitz, pro Maschine/Roboter, GPU im Rechenzentrum… Oder nach einer Tabelle so wie beim Zoll nach Produktart und dann irgendeinen Kostenindex erfinden. Intern werden die Unternehmen ja sicherlich irgendwann ausrechnen wie gut sich welche Anschaffung oder welcher Zulieferer rechnet. Man könnte auch das Training besteuern anstatt oder zusätzlich zur Nutzung…

          • HansGruber@sh.itjust.works
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            3 days ago

            Ja gut lass das durchspielen: da haste die Option jedes Endgerät in jedem Betrieb überwachen zu wollen, oder alle Anbieter dazu zu zwingen zwischen gewerblichen und privater Nutzung zu unterscheiden und die Daten an den Fiskus abzuführen.

            Solltest du das kleine Problemchen gelöst haben dann darfst du irgendwie noch herausfinden welche dieser KI Anfragen produktiv war und welche Ergebnisse wieder verworfen wurden.

            Trivial würde ich sagen. Dagegen erscheint eine faire Vermögenssteuer wie ein Spaziergang und das bekommt man seit 30 Jahren nicht hin. Bisschen Realismus neben Idealismus muss man zulassen.

            Btw wie auch immer du das Training von Models in Frankreich, USA oder China besteuern möchtest, aber hau mal raus wie das gehen soll.

            • hendrik@palaver.p3x.de
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              3 days ago

              alle Anbieter dazu zu zwingen zwischen gewerblichen und privater Nutzung zu unterscheiden

              Machen wir das nicht ständig? Also ich bezahle für meinen persönlichen Laptop ja auch was anderes als für den für meine selbstständige Tätigkeit. Ich bezahle unterschiedlich für Mineralöl oder Strom als der Landwirt für seinen Mähdrescher oder das Unternehmen nebenan für deren Werkhalle…

              welche dieser KI Anfragen produktiv war und welche Ergebnisse wieder verworfen wurden

              Das ist ja Quatsch. Lohnarbeit besteuern wir auch pauschal, egal ob ich 8h produktiv gearbeitet habe oder auf der Arbeit nur herumgepimmelt und Kaffee getrunken habe.

              wie auch immer du das Training von Models in Frankreich, USA oder China besteuern möchtest, aber hau mal raus wie das gehen soll.

              Ja, das müssten dann Frankreich, die USA oder China tun. Letztendlich entstehen dort die gleichen Probleme durch KI wie hier. Oder wir müssten mal in die Pötte kommen und KI-Modelle selber exportieren, dann sitzen wir/die an der anderen Seite vom Hebel. Letztlich isses ja das gleiche wie die Situation in der wir eh schon lange sind. In China oder Indien sind die Löhne geringer, deswegen lohnt es sich für Unternehmen die Produktionsstätten in Deutschland aufzugeben und in China produzieren zu lassen. Und damit bekommen wir ein Problem mit den Staatseinnahmen. Das ist exakt das gleiche Problem. Oder beispielsweise China subventioniert deren Elektroauto-Industrie. Um dagegenzusteuern erheben EU-Länder dann Ausgleichszölle auf die Importe. Dann muss man zusätzlich zum Preis von seinem neuen BYD-Auto noch weitere 17% an den hiesigen Staat bezahlen. Großartig einfachere Möglichkeiten gibt’s da wohl nicht. Zumindest würde mir nichts besseres einfallen.

              • HansGruber@sh.itjust.works
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                3 days ago

                Der gewerbliche Käufer hat aufgrund diverser Steuererleichterungen ein Eigeninteresse den Laptop als Geschäftsausgabe zu deklarieren.

                Welches Eigeninteresse hat der gewerbliche Käufer mehr Steuern zu bezahlen? Achso Steuerbeamte haben wir bereits jetzt zu wenige.

                Das ist ja Quatsch. Lohnarbeit besteuern wir auch pauschal, egal ob ich 8h produktiv gearbeitet habe oder auf der Arbeit nur herumgepimmelt und Kaffee getrunken habe.

                Erster Satz des Artikels

                In Deutschland könnte es eine Steuer auf Umsätze geben, die mit Künstlicher Intelligenz erzielt werden.

                Umsätze werden nicht durch Fragen der KI nach dem nächstbesten Kochrezept erzielt oder die 30te Variante eines Flyers. Sondern durch den 31. Versuch der verkauft wird. Läuft heutzutage mit Maschinen auch so, Ausschuss wird nicht besteuert sondern ist steuerlich begünstigt. Nur was wirklich verkauft und damit Gewinn erzielt wird besteuert.

                Weiß ja nicht wie deine Vorstellungen so sind wie das so läuft aber aktuell versucht jedes Land&Firma beim Thema KI eine Monopol- oder zumindest Oligopolstellung zu erlangen. Weil man massiv auf Verlust wirtschaftet und jeder darauf pokert in Zukunft damit Geld zu verdienen. Deutschland steht bei dem Rennen nicht mal in den Startlöchern, das Rennen läuft bereits seit Jahren und wir sind noch am Getränkestand und holen Bier.

                Wieso China oder USA jetzt ihre eigenen Hoffnungsträger weggrätschen sollten muss mir erläutert werden.

                • hendrik@palaver.p3x.de
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                  3 days ago

                  Welches Eigeninteresse hat der gewerbliche Käufer mehr Steuern zu bezahlen?

                  Ja, Gegenfrage: Welches Interesse habe ich privat Steuern zu bezahlen? Also ich würd mir auch gerne den Bruttolohn einstecken und 19% weniger für alles bezahlen?!

                  Wieso China oder USA jetzt ihre eigenen Hoffnungsträger weggrätschen sollten muss mir erläutert werden.

                  Ja also wer nicht will, der halt nicht? Die Idee war ja: Wenn jetzt weniger Arbeit von Menschen erledigt wird und irgendwie ein substanzieller Teil der Arbeiterschaft ersetzt wird… Dann klappt das Steuersystem einfach nicht mehr. Der Staat kriegt Steuereinnahmen durch Leute die arbeiten und dafür entlohnt werden… Das lassen wir jetzt die Maschinen übernehmen, ergo fallen die Einnahmen für den Staat weg. Dann hat der halt kein Geld mehr was er ausgeben kann. Und die Überlegung ist jetzt, wie kriegen wir dann Geld her? Weil eigentlich ist das ja ganz sinnvoll, dass der Staat Dinge bezahlt. Glaube in China ist es nicht anders? Also wenn China und die USA das irgendwie auf andere Art hinkriegen… Dann können wir das ja einfach so wie die machen? Keine Ahnung, einfach den Goldesel anschmeißen oder so? Aber ich bin mir relativ sicher irgendwer muss Steuern bezahlen wenn wir einen Staat haben wollen.

      • HansGruber@sh.itjust.works
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        3 days ago

        Liest denn keiner den Artikel?

        In Deutschland könnte es eine Steuer auf Umsätze geben, die mit Künstlicher Intelligenz erzielt werden.

        Erster Satz des Artikels. Umsätze der Firma hat quasi keine Korrelation mit den Kosten für KI.

        • Radieschen@feddit.org
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          3 days ago

          Man kann doch einfach die Umsätze von den Unternehmen, die KI anbieten besteuern. Das sind die Betriebe, die das Einkaufen die Kosten für KI.

          Deine Frage war, wie das messbar sein soll. Es ist messbar.

          Edit: und es würde meiner Meinung nach auch reichen, genau das zu bestellen. Wenn sich ein Unternehmen Hardware in den Serverraum stellt und ein Open Source Modell laufen lässt, dann kann das meinetwegen gerne nicht darunter fallen. Das würde zu weniger Zentralisierung und weniger abfliessenden Gewinnen führen.

          • HansGruber@sh.itjust.works
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            3 days ago

            Sorry fürs pampig sein. Da geht es um die Umsätze der Unternehmen die KI nutzen. Also beispielsweise beliebiges Unternehmen nennen wir es BASF hat zuvor 40 GraphikdesignerInnen benötigt in der Werbeabteilung. Nun benötigt BASF nur noch 15, 25 davon werden entlassen. Die Umsätze die diese 25 GraphikdesignerInnen nun generiert haben und jetzt durch KI ersetzt will man besteuern. Wie misst man nun aber den generierten Umsatz einer Person in der Werbeabteilung? Die Unternehmen wissen das ja teilweise selbst nicht welchen Anteil am Umsatz diese Arbeit hat.

            Oder anderes Beispiel: in-house Softwareentwicklung. Da schraubt ein Team aus 5 EntwicklerInnen an einer Software für schönere Zeiterfassung. Projektdauer 2 Jahre. Welchen Umsatz machen die? Da kann man sich natürlich schon irgendwelche Zahlen aus’m Hut ziehen wenn man die ersparte Zeit pro MitarbeiterIn bei der Zeiterfassung schätzt. Aber welches Interesse hätte die Firma sich da besteuern zu lassen? Das rechnet man sich dann schlecht, am Ende des Tages hat man sich “verschätzt” bei der Effizienz der Software und man zahlt keine Steuern.

            Und da reden wir gerade noch von einigermaßen greifbaren Ausmaßen. Was ist mit den 20 “persönlichen” Mails die der Vertriebler Freitag 5 min vor Feierabend am seine Kunden raushaut? Oder die Zeitersparnis die der Monteur hat weil er die 687 Seiten PDF Anleitung von der KI zusammen fassen lässt statt selbst zu lesen?

            Man könnte jetzt natürlich sagen die Kosten die deutsche Unternehmen für KI ausgeben werden besteuert. Das wäre aber eine andere Mechanik. Das wäre leicht umzusetzen, hat jedoch mit der Idee dass man durch KI entfallene Jobs besteuern möchte wenig zu tun. Man kann keine Korrelation herstellen wie 400€ KI Ausgaben sind 1 Job als Softwareentwickler.

    • AAA@feddit.org
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      3 days ago

      Steuern auf Maschinen und Automation würde unseren alten heimischen Industrien Geld kosten. Steuern auf KI hingegen nur neumodischen Firmen die wir eh nicht haben oder mit denen wir nichts anfangen können. Unsere Politik ist konsequent anti-neue-Technologien. Fortschritt und Chancen werden ausgebremst und unterdrückt.

      • HansGruber@sh.itjust.works
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        3 days ago

        Die Besteuerung soll die Umsatzgenerierung durch KI betreffen. Also die produktive Nutzung. Das passiert sehr wohl fast überall. Vom Bäcker ums Eck der ein Aushängeschild generiert bis zu Software Code im “alten” Industrie Großkonzern.

        • kossa@feddit.org
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          3 days ago

          Erzählen seit Jahrzehnten, dass eine Vermögensteuer ja so kompliziert zu erheben sei, aber kommen dann mit so einer Nebelkerze um die Ecke. Wie soll denn der Bäcker seinen Umsatzgewinn durch die Schildergenerierung sinnvoll messen? Und das, wo ja überall Bürokratie abgebaut werden soll 😅

          • HansGruber@sh.itjust.works
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            3 days ago

            Danke, lieber so einen Blödsinn in die Landschaft blöcken als mit einer Vermögenssteuer die Kapitalakkumulation anzugehen.

  • Zwuzelmaus@feddit.org
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    3 days ago

    So soll auf Veränderungen in der Arbeitswelt reagiert werden - zum Beispiel auf Jobverluste.

    Wenn das Geld direkt den Arbeitslosen zugute kommt, dann bin ich voll dafür.