Die späten 90er haben angerufen und wollen ihre Internetbepreisung zurück.
Haha die Jüngeren wissen gar nicht mehr was Flatrate heisst. Was früher mal ein wichtiges Feature war ist heute der Normalfall.
Gab es das in der Form überhaupt in den späten 1990ern?
Kann sein das mobiles Internet pro MB abgerechnet wurde. Dachte ich hätte das mal gesehen.
Solche Tarife gibt es auch heute noch, z.B. HoT flex, wo man 0,9 Cent pro Megabyte zahlt: https://www.hot.at/tarife/
Solche Preise hätten vielleicht in den 90ern Sinn gemacht als Webseiten noch 20-60kB groß waren damit sie durchs 28k Baud Modem gepasst haben. Heute sind die news Seiten nicht selten pro Pageview mehrere Megabyte groß um 3 Javascript Frameworks, videos und 20 ads (HD videos) zu laden.
Ja stimmt, war pro Minute, nicht pro Volumen.
Gab auch Volumenpreise. Ganz früh als den Begriff Internet nur Freaks kannten, hatten wir in der Region einen ISP zur Einwahl mit Modem und ISDN. Der wollte 5DM pro Megabyte, wenn ich mich recht erinnere. Der bessere Deal war dann später das Zeitbasierte Internet Gateway via BTX von der Post.
Als Steuer an den Staat, und nur für denjenigen, der sendet?
Früher wurde die Internetnutzung pro Minute abgerechnet. Gezahlt wurde an den Provider, zu der Dienstleistung kam dann natürlich die Umsatzsteuer. Telefonate hatten einen festen Preis pro Einheit und je nach Entfernung des Angerufenen und der Uhrzeit wurde die Zeitspanne kürzer oder länger und noch früher kosteten Telefonate afaik nur ein Gebühr, egal wie lange telefoniert wurde. Vielen Dank, dass ihr meinen TED Absatz gelesen habt, wie man sich mit nur einer Antwort im Internet plötzlich uralt fühlen kann.
Ja, gab extra software die um 2 Uhr früh das modem gestartet hat um die bestellte Software runterzuladen wenn internet billig war und auch niemand das Telefon gebraucht hat. :)
OK, also nicht wirklich so, wie das jetzt in Frankreich vorgeschlagen wurde. (Ja, ich bin zu jung, um das bewusst miterlebt zu haben; wenn ich so etwas einmal verwendet habe, war ich da ein Kleinkind, das sich nicht mit Internettarifen beschäftigt hat. :P)
Nein, so ganz ist es nicht vergleichbar, es war halt eine Dienstleistung, die einzeln abgerechnet wurde und keine Steuer, die erhoben wird. Wenn ich die Pläne aus Frankreich richtig verstehe. Ich erinnere mich noch an Rechnungen von über 100 DM im Monat, wenn zu viel telefoniert wurde oder man zu lange in einem Chatraum abhing. Ganz perfide, mit ISDN gleich zwei Leitungen zu nutzen und dann den Download in doppelter Geschwindigkeit, aber auch zum doppelten Preis zu haben. Mit dem Modem hat man, wie bei einem Telefonanruf, seinen Provider angerufen gehabt. Oder das während des Studiums nachts um 2 telefoniert wurde, weil dann die Gespräche am günstigsten waren und das Geld knapp war. In den heutigen Zeiten mit Flatrates klingt das ganz schön verrückt.
Meine Oma hatte die alten Tarife nie ganz abgelegt. Sie hat immer nach 5 Minuten gesagt “Es ist so teuer auf Hamburg zu telefonieren, bis bald”. Sie hat mich halt auf dem Handy angerufen gehabt, aber gut, vielleicht hatte sie auch einfach nie Bock gehabt mit mir zu telefonieren ¯\_(ツ)_/¯
Wichtig: Content-Anbieter sollen das zahlen, nicht Endverbraucher.
Gedeckelt wäre die neue Steuer bei 2 Prozent des Gesamtumsatzes eines Content-Anbieters
Das würde also heissen dass unkommerzielle Webseiten nichts zahlen, oder? Oder?!
Und was ist mit Webseiten ausserhalb Frankreichs? Ach ja, gerade auf die (Großen) zielt das ab.
Wichtig: Content-Anbieter sollen das zahlen, nicht Endverbraucher.
So wie das ja auch bei der neuen Paketsteuer hier in Österreich funktioniert, gell? 😁
https://www.aboutamazon.de/news/amazon-in-oesterreich/amazon-position-paketsteuer-oesterreich
Grossunternehmen meckert weil es mehr abgeben soll - bedeutet an sich noch gar nichts
der Punkt ist, dass sie es natürlich an die Kunden 1:1 weitergeben
Wut?
Bezahlt man dann auch für die Werbung die überall ungefragt mitgeliefert wird?
Die Idee ist, dass der Verursacher, also der Seitenanbieter bzw. der Hoster zahlt. Als Nebeneffekt könnte daas dafür sorgen, dass Werbung, die ein großes Datenvolumen braucht verschwindet.
In wenigen Monaten liefern die ad-server dann nur noch 1kb große prompts aus, welche von einer lokalen ki dann beim Nutzer als Video gerendert werden 🙃
1kb ist schon ein ordentlicher prompt
Mache Werbung für Mikroslop. Mache keine Fehler. Mache keine Fehler. Mache keine Fehler. … Mache keine Fehler.
Also quasi eine Maut auf Datenpakete auf der Datenautobahn?
Sind die Internetleitungen nicht ohnehin fast alle privat, also von Unternehmen gebaut und betrieben? Weil dafür wird ja bereits von beiden Seiten bezahlt.
Ich bin verwirrt.
Ich bin verwirrt.
Da bist du nicht der Einzige.
Merz so: schreib das auf schreib das auf! Da ist noch Kohle zu holen!
Da ist noch Kohle zu holen!
Genau, nicht so wie bei der Vermögenssteuer oder CumEx. Die Peanuts lohnen sich ja kaum…
Perfekt, die Zünden ja eh gerade Ihr Land an, dann haben die direkt einen weiteren Grund nicht damit aufzuhören.
Ein paar CRT-Bildschirme und sonstiges durch die Fenster von Ministerien geworfen haben schon mal gewirkt, selbst bei schwierigeren Machtverhältnissen. Eine gewaltfreie Lösung, die schon mal funktioniert hat, ist mir leider nicht bekannt.
Was für ein Unsinn.
Lars Klingbeil gefällt das
GTA6 für 5000 €






